Annette Hadler

hadler

Abschlussjahr: 2015

letzte Hochschule: HafenCity Universität Hamburg

Studiengang: Geomatik, Vertiefung Hydrographie (Cat A)

Abschluss: Master of  Science

Vertiefungsrichtung: Hydrogaphie

aktuelle Arbeit: nautische Kartographin

Kontakt: hadler [at] kongeosaurier.de

Stand:  Oktober 2015

Kurzvorstellung

KonGeoS / KonVerS

Meine erste KonVerS besuchte ich im Sommer 2009 in Stuttgart. Von da an folgten zahlreiche Treffen, das letzte war Wien in 2014. Somit habe ich den Umbruch von KonVerS zu KonGeoS live miterleben können, zum Teil auch als Vorstandsmitglied der KonVerS. Denn für ein Jahr war ich Intergeo-Beauftragte der KonVerS. Außerdem war ich bei der Planung eines Treffens in Dresden involviert und half bei einem weiteren in Hamburg.
Neben dem deutschen Treffen gibt es auch noch das IGSM (International Geodetic Student Meeting), welches im europäischen Raum jährlich stattfindet. An diesem Treffen nahm ich zweimal teil und konnte auch viele Bekannte der KonVerS/KonGeoS wiedertreffen.
Außerdem findet häufig, parallel zur FIG Working Week, ein Young Surveoyrs Treffen statt, bei dem man erfährt, wie auf anderen Kontinenten vermessen wird; hier konnte ich bisher an einem Treffen in Kuala Lumpur 2014 teilnehmen und eventuell folg das nächste 2016 in Christchurch, Neuseeland. Ich kann jedem nur empfehlen: nutzt die Chance an den Treffen teilzunehmen und baut euch ein Netzwerk auf. Auch wenn der Wert der Arbeit in den Gremien nicht direkt sichtbar ist, so zahlt es sich später doch aus, denn dadurch entstehen viele Kontakte, die euch beruflich weiterhelfen können. Mir hat es zum Beispiel zweimal einen Job in Neuseeland verschafft und die Vereine wie der DVW sind auch immer dabei Studenten zu unterstützen.

Studium

Direkt nach der Schule habe ich mit dem „Vermessung und Geomatik“ Studium in Dresden an der HTW begonnen. An sich wollte ich Kartographie studieren, da mir in der Schule Kunst und Mathematik am besten gefielen. Doch der Reiz, wenigstens im Studium ein wenig draußen zu arbeiten, war größer und im Hinterkopf war immer noch die Option, bis zum dritten Semester den Studiengang problemlos wechseln zu können. Das Studium habe ich sehr genossen, auch wenn mir die Wald- und Wiesen-Vermessung, wie man so schön sagt, nicht so sehr am Herzen gelegen hat. Dennoch habe ich viel lernen können, was mir im Master und nun im Berufslebengeholfen hat. Außerdem hatte ich sehr viel Freude an den angebotenen Exkursionen. Zum Bespiel war ich zweimal in Polen auf einem Schloss, wo wir zusammen mit polnischen und Frankfurter Studenten zusammen gearbeitet haben. Und ich habe auch an einem internationalen Sommercamp für Hydrographie teilgenehmen können bevor ich mit dieser Vertiefung den Master angefangen habe. Um die Wartezeit vom Bachelor zum Master zu überbrücken und nebenbei meine Bachelorarbeit zu schreiben habe ich ein halbes Jahr für Trimble in Neuseeland gearbeitet wodurch ich die Chance hatte meine Englischkenntnisse auszubauen auch im Fachlichen. Die dazugelernten Englischkenntnisse haben es mir dann auch erst erlaubt meinen Master in Hydrography zu Beginnen, denn dieser Studiengang ist einer der internationalen und wird in Englisch gelehrt. Durch dieses Master Studium in Hamburg, an der HafenCity Universität, habe ich einen Teil der Vermessung kennengelernt, der im Bachelor nur sehr minimal gestreift wurde,sich aber ebenfalls auffächert wie die klassische Vermessung. Denn erst im Laufe des Studiums lernt man, wo die Vermessung überall zum Tragen kommt.

Arbeit

Während des Bachelor habe ich die Studienzeit im vollsten genossen und nur in den Semesterferien Praktika in der Vermessung gemacht. Im Master hatte ich dann einen Job bei der Hamburg Port Authority, der sich direkt auf das Studium bezog und wo ich auch ein Thema für meine Abschlussarbeit fand. Im Master hatte ich aber auch Zeit in den Semesterferien zweimal auf See zu gehen; einmal für das Alfred Wegener Institut und ein weiteres mal für Fugro OSAE. Mittlerweile arbeite ich in Neuseeland für das Land Information New Zealand (LINZ) als nautische Kartographin und bin neben der Seekartenproduktion auch in hydrographische Tätigkeiten involviert. Außerdem sitzen die Geodäten direkt nebenan und es gibt die Möglichkeit, auch in Vermessungsprojekte involviert zu werden.